Craniosacrale Therapie & Osteopathie

Was ist Craniosacrale Osteopathie?

Der Begriff „Craniosacraltherapie“ bzw. „Craniosacrale Therapie / Craniosacrale Osteopathie“ bedeutet übersetzt in etwa „Schädel-Kreuzbein-Therapie“.

 

Bei der Craniosacralen Therapie handelt es sich um eine äußerst sanfte und ganzheitliche manuelle Diagnostik- und Behandlungsmethode. Die Therapie bezweckt dabei Schmerzlinderung,
Entspannung und Mobilisierung von reversiblen funktionellen Störungen insbesondere
am Stütz- und Bewegungsapparat. Der Therapeut entspannt dabei die körperlichen Bindegewebsstrukturen und
fördert die Beweglichkeit bindegewebIicher und knöcherner Strukturen. Eventuell vorhandene Störungen in diesem System werden durch sanfte Impulse angestoßen in die Selbstregulation überzugehen.

Craniosacrale Osteopathie & Therapie Heilbronn

Diese Art der Körperarbeit hat sich aus dem Bereich der Osteopathie nach Dr. W. Sutherland zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt.

 

Die Craniosakrale Behandlung stützt sich auf:

- die Existenz und Wahrnehmung eines Cranio Rhythmus

  • meist wahrnehmbar als 6-12 Schwingungen pro Minute

- die Definition eines Cranio Systems bestehend aus:

  • knöchernen Strukturen (Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein/Becken)
  • bindegewebliche Strukturen (Hirn- und Rückenmarkshäuten)
  • flüssige Anteilen (Liquor = Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit)

Die Behandlungsschwerpunkte der reinen Craniosacral Therapie sind der Kopf, Rumpf und Beckengürtel. Ergänzend dazu wird bei der Craniosacralen Osteopathie Techniken aus dem parietalen und viszeralen Bereich der Osteopathie integriert. Diese Techniken umfassen die Testung und Behandlung des Skeletts, innerer Organe (bzw. dessen bindegeweblicher Anteil) und von Gefäßen, Nerven und der Haut (auch Narben).

Wann wird Craniosacral Therapie eingesetzt?

Die Craniosacrale Osteopathie hat breite Anwendungsmöglichkeiten im Bereich des Bewegungsapparates und des vegetativen Nervensystems. Behandlungen sind in jedem Lebensalter möglich. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass für Osteopathie aus rechtlichen Gründen keine Behandlungsbeispiele und Indikationen angegeben werden.

 

In manchen Situationen sollte eine Behandlung nicht stattfinden, z.B bei

  • Schlaganfall
  • akutes Schädel-Hirn-Trauma
  • Hirndrucksteigerung, Hirntumor, Hirnödem, Hirnblutung
  • Meningitis, Enzephalitis
  • Hirnarterienerweiterung
  • schwere psychische Erkrankungen
  • Knochenschwund, Rheuma

Nach der Behandlung:

Komplikationen kommen bei der Cranio äußerst selten vor, jedoch kann es durch die Aktivierung der körpereigenen Selbstregulation zunächst zur Erstverschlimmerung von Symptomen bei Behandlungsbeginn kommen, aber auch Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel können nach der Behandlung auftreten.
 

Alternativen

Alternativen zur Cranio Behandlung sind die Chiropraktik, Physiother., Akupunktur, Krankengymnastik etc.

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